Vereinssatzung

§ 1 Zweck des Vereins

  1. Der Verein hat zunächst den Zweck, die Partnerschaft zwischen dem Departement Morbihan und dem Erftkreis zu fördern.
    Darüber hinaus ist es ein besonderes Anliegen des Vereins, persönliche Kontakte zu allen Menschen - gleich welcher Herkunft, Rasse und Religion - über alle Grenzen hinweg zu knüpfen und zur Versöhnung und zur Verständigung unter den Völkern beizutragen.
  2. Der Vereinszweck soll vor allem durch folgende Mittel erreicht werden:
    1. Organisation der Begleitung ausländischer Besuchergruppen im Erftkreis
    2. Organisationshilfen für die Aufnahme ausländischer Besucher in deutschen Familien
    3. Durchführung von Fahrten in andere Länder
    4. Mitarbeit an internationalen Informationsschriften
    5. Durchführung von kulturellen Veranstaltungen
    6. Förderung des Familienaustausches
    7. Förderung bzw. Organisation von Berufspartnerschaften
    8. Jugendpflegerische Arbeit und Tätigkeit im Rahmen der Erwachsenenbildung
  3. Der Verein verfolgt durch Förderung der vorgenannten Zwecke ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins werden nur für die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins verwendet.
  4. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
  5. Der Verein wird an der Erstellung der zweimonatlichen erscheinenden deutsch -französischen Informationsschrift mitarbeiten.

§ 2 Name und Sitz des Vereins. Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen ,,Club BM - 56" und hat seinen Sitz derzeit in:
    Pulheim-Brauweiler. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
  2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jeder werden, der den Vereinszweck anerkennt.
  2. Der Verein besteht aus den aktiven Mitgliedern und den jugendlichen Mitgliedern.
  3. Personen, die sich im besonderen Maße Verdienste für den Verein erworben haben, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie sind von der Beitragszahlung befreit.
  4. Aktive Mitglieder sind alle Erwachsenen ab 18 Jahre, sowie diejenigen, die im laufenden Geschäftsjahr das 18. Lebensjahr vollenden.
  5. Jugendliche Mitglieder sind solche Mitglieder zwischen dem 14. und 17. Lebensjahr.
  6. Mitglied im Sinne des Paragraphen kann nicht werden, wer am 01.01. des laufenden Geschäftsjahres das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

§ 4 Rechte und Pflichten

  1. Aktive Mitglieder haben das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung; jugendliche Mitglieder und Ehrenmitglieder haben beratende Stimme.
  2. Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten.
  3. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  4. Die Mitglieder sind verpflichtet,
    1. die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern,
    2. das Vereinseigentum pfleglich und fürsorglich zu behandeln,
    3. den Beitrag rechtzeitig zu entrichten.
    4. Die Mitglieder erhalten die deutsch - französische Informationsschrift.

§ 5 Beginn und Ende der Mitgliedschaft

  1. Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich zu beantragen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vereinsvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit.
  2. Die Mitgliedschaft endet
    1. durch Tod
    2. durch Austritt
    3. durch Ausschluss.
  3. Die Austrittserklärung hat schriftlich zu erfolgen. Der Austritt ist mit Eingang der Erklärung gültig.
  4. Der Ausschluss erfolgt bei Verstoß gegen die Satzung, oder gegen die Interessen des Vereins.
  5. Über den Ausschluss, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet der Vorstand mit qualifizierter Mehrheit unter Darlegung der Ausschlussgründe. Vor der Entscheidung des Vereinsvorstandes ist dem Mitglied unter Setzung einer Frist von mindestens zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Der Ausschließungsbeschluss ist dem Mitglied unter eingehender Darlegung der Gründe durch eingeschriebenen Brief bekannt zu geben.
  6. Gegen diesen Beschluss ist die Berufung zur Mitgliederversammlung statthaft. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. In der Mitgliederversammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben.
  7. Wird der Ausschließungsbeschluss vom Mitglied nicht oder nicht rechtzeitig angefochten, so kann auch gerichtlich nicht mehr geltend gemacht werden, der Beschluss sei unrechtmäßig.
  8. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen. Eine Rückgewährung von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

§ 6 Jahresbeitrag

  1. Der Verein erhebt einen Jahresbeitrag, dessen Höhe vom Vorstand der Mitgliederversammlung vorgeschlagen wird und über den diese mit einfacher Mehrheit abschließend entscheidet.
  2. Der Jahresbeitrag ist auch dann zu zahlen, wenn ein Mitglied während des Jahres austritt, ausgeschlossen wird oder erst während des Geschäftsjahres eintritt.
  3. Für jugendliche Mitglieder verringert sich der Jahresbeitrag um die Hälfte.
  4. Der Vereinsvorstand hat das Recht, den Jahresbeitrag ganz oder teilweise zu erlassen.
  5. Der Jahresbeitrag ist spätestens bis zum 31.05. des laufenden Geschäftsjahres zu entrichten.

§ 7 Organe des Vereins

  1. Die Organe des Vereins sind
    1. ) der geschäftsführende Vorstand
    2. ) der durch Beisitzer erweiterte Vorstand.
    3. ) die Mitgliederversammlung.

§ 8 Der Vorstand

  1. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus
    1. ) dem Vorsitzenden,
    2. ) dem Geschäftsführer, gleichzeitig Stellvertreter des Vorsitzenden. Er nimmt auch die Aufgabe des Schriftführers war,
    3. ) dem Schatzmeister
  2. Der erweiterte Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand sowie aus Beisitzern, die vom geschäftsführenden Vorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Zwischen den Mitgliederversammlungen kann der Vorstand zusätzliche Beisitzer einsetzen, die dann von der Mitgliederversammlung bestätigt werden müssen.
  3. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von je zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes gemeinsam vertreten.
  4. Der geschäftsfühfrende Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins, soweit er sie nicht auf den Geschäftsführer delegiert hat. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.
  5. Der Schatzmeister verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben. Zahlungsanweisungen bedürfen der Unterschrift des Schatzmeisters und eines weiteren Mitgliedes des geschäftsführenden Vorstandes.
  6. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt jedoch so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Die Wiederwahl des Vorstandes ist möglich.
  7. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter berufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit muss der Vorsitzende oder sein Stellvertreter binnen sieben Tage eine zweite Sitzung mit derselben Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vorstandsmitglieder beschlussfähig.
    In der Einladung zur zweiten Sitzung ist auf diese besondere Beschlussfähigkeit hinzuweisen.
    Der Vorstand fasst die Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen
    Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.
  8. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht, Ersatzperson(en) bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu bestellen.

§ 9 Die Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich, möglichst im ersten Viertel des Kalenderjahres, durch den Vorstand einzuberufen.
  2. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen schriftlich einzuladen.
  3. Der Vorstand kann auch jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe des Zweckes und der Gründe schriftlich verlangt. In diesem Fall sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche einzuladen.
  4. Die Mitgliederversammlung ist jederzeit beschlussfähig, unabhängig von der Anzahl der zur Versammlung erschienenen Mitglieder.

§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung hat unter anderem folgende Aufgaben:
    1. die Wahl des Vorstandes, sowie von 2 Ersatzmännern;
    2. die Wahl von zwei Kassenprüfern auf die Dauer von zwei Jahren. Die Kassenprüfer haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Über die Prüfung der gesamten Buch - und Kassenführung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
    3. Die Entgegennahme des Jahres - und Kassenberichts des Vorstandes, des Prüfungsberichtes der Kassenprüfer und die Erteilung der Entlastung.
    4. Aufstellung des Finanzplanes;
    5. Ernennung von Ehrenmitgliedern;
    6. Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und alle sonstigen ihr dem Vorstand unterbreiteten Aufgaben sowie nach der Satzung übertragenen Angelegenheiten.
    7. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

§ 11 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

  1. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende, bei seiner Verhinderung sein Stellvertreter, bei Verhinderung beider ein vom Vorsitzenden bestimmter Vertreter.
  2. Die Mitgliederversammlung fasst Ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen, es sei denn, Gesetz oder Satzung schreiben eine andere Stimmenmehrheit vor. Eine Vertretung bei der Stimmabgabe ist unzulässig.
  3. Die Beschlussfassung erfolgt durch offene Abstimmung, soweit nicht gesetzliche Bestimmungen oder die Satzung dem entgegenstehen.
  4. Die Wahl der Vorstandsmitglieder sowie der Kassenprüfer erfolgt geheim, wenn ein Mitglied dies beantragt, sonst durch offene Abstimmung.
  5. Für die Wahl der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer ist die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Bei Stimmengleichheit ist eine zweiter Wahlgang notwendig. Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die meisten gültig abgegebenen Stimmen auf sich vereinen kann. Ergibt der zweite Wahlgang abermals Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.
  6. Bewerben sich mehr als zwei Personen für die in Absatz 5 genannten Ämter und erreicht keine die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, so findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, die im ersten Wahlgang die meisten gültig abgegebenen Stimmen auf sich vereinen konnten. Ergibt der zweite Wahlgang Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

§ 12 Beurkundung von Beschlüssen

  1. Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung sind schriftlich abzufassen und vom jeweiligen Leiter der Sitzung und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
  2. Über jede Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift aufgenommen, die vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 13 Satzungsänderung

  1. Eine Änderung der Satzung kann nur durch Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei der Einladung ist die Angabe des zu ändernden Paragraphen der Satzung in der Tagesordnung bekannt zu geben. Ein Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Mehrheit von mindestens drei Viertel der abgegebenen Stimmen.

§ 14 Vermögen

  1. Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins werden ausschließlich zur Erreichung des Vereinszwecks verwendet.
  2. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 15 Vereinsauflösung

  1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, wobei mindestens drei Viertel der abgegebenen Stimmen für die Auflösung stimmen müssen.
  2. Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte einen Liquidator.
  3. Bei Auflösung des Vereins, bei seinem Erlöschen oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks, fällt das Vermögen des, Vereins soweit es den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sachleistungen übersteigt, an den Erftkreis, der es ausschließlich für die Förderung des CFA Haus Brauweiler in Guidel zu verwenden hat.

Stand: April 2018

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